Die ARD und der sogenannte „konstruktive Journalismus“

Die Propagandaschau

ard_logoMehrfach haben wir hier in der Vergangenheit die Bestrebungen der ARD thematisiert, die Öffentlichkeit mit sogenannten „Constructive News“ verstärkt zu manipulieren. Was nicht zufällig wie „konstruierte Nachrichten“ klingt, soll vordergründig ein Journalismus sein, der nicht nur über das Negative in der Welt berichtet – und somit seiner Kontrollfunktion innerhalb der Gesellschaft nachkommt -, sondern ein Journalismus, der „konstruktive Lösungen“ vorgibt, auf diese Weise das Denken der Öffentlichkeit noch stärker lenkt und gleichzeitig mögliche Verunsicherungen dämpft.

Im Kern geht es den Vertretern dieser erweiterten Auffassung von Journalismus einerseits darum, sich selbst vom Journalisten ganz unverblümt und gesellschaftlich akzeptiert – wenn auch in keinster Weise legitimiert – noch stärker zum politischen Akteur zu erhöhen und andererseits darum, die Bürger mit dem beruhigenden Gefühl zu sedieren, es wird bereits etwas gegen jene Missstände unternommen, die sie vielleicht verunsichern.

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