WDR 5 „Profit“ – Das Wirtschaftsmagazin als „Magazin der deutschen Wirtschaft“

Die Propagandaschau

wdrDie WDR 5-Hörfunksendung „Profit“ nennt sich auch „Das Wirtschafts­magazin“ und läuft wochentags zur besten vorabendlichen Sendezeit um 18 Uhr. Was laut Rundfunkstaatsvertrag unab­hän­giger Journalismus sein sollte, Journalismus also, der in diesem Fall Wirtschaftsfragen kritisch und umfassend (heißt, von allen Seiten) beleuchtet, ist schon oberflächlich betrachtet (Nomen est Omen) ein krudes Propagandamagazin der deutschen Wirtschaft.

Schon das selbstgewählte Symbolbild der Sendung offenbart, worum es geht: Reibach machen! Verbraucher-, Arbeitnehmer- oder Bürgerrechte stören da nur und bleiben deshalb außen vor.

In „Profit“ geht es tatsächlich vorrangig um Profite und wie diese maximiert werden können. Verbraucherschutz oder gar Arbeitnehmerrechte, die die GEZ-Zahler in einem selbsternannten Wirtschaftsmagazin erwarten dürften, werden – wenn überhaupt – in Feigenblattmanier abgehandelt. Hartz4, TTIP, CETA, Bahn- oder Flugpersonalstreiks, Russland-Sanktionen, Abgas-Betrug – „Profit“ ist immer auf transatlantisch-neoliberaler Linie.

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