Krieg gegen die eigene Bevölkerung

von Rubikon / Klaus-Jürgen Bruder (herzlichen Dank sagt MoshPit!)

Der „Krieg gegen den Terror“ dient der Disziplinierung durch Angst.

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Dass der Krieg „gegen den Terror“ als „Antwort“ auf die Zerstörung der twin towers ausgegeben werden konnte, war aber schon ein Zeichen für die Verblendung der Zeitgenossen, die wahrscheinlich immer noch davon überzeugt waren, dass sie „sich einer fundamentalen und radikalen Kritik gegenüber den herrschenden Verhältnissen widmete(n)“.

Mit dem „Krieg gegen den Terror“ wird der Krieg gerechtfertigt, mit dem die USA (und ihre Gefolgsleute) die Völker der Welt überziehen. Der Terror, gegen den sie kämpfen, ist von ihnen selbst erst erzeugt worden – mit diesen Kriegen.

Zbigniew Kazimierz Brzezinski hat die Kriege angekündigt: gegen die „Achse des Bösen“. Und er hat auch erklärt, wofür diese Kriege geführt werden: für die Erhaltung der Weltherrschaft der USA (1).

Die Bevölkerung wird mit diesen Kriegen terrorisiert: nicht nur die Bevölkerung des überfallenen Landes – die sich mit Hilfe von „Terroristen“ zur Wehr setzt (die trotzdem die Ausnahme bleiben), sondern auch die Bevölkerung des Landes, das Krieg führt, selbst: s. z.B. den Terrorakt am Berliner Weihnachtsmarkt 2016, und andere vorher in anderen europäischen Städten. Wir sollten also besser von einem „war for terror“, oder einem Kriegsterror sprechen.

Und: diese Bevölkerung reagiert (wie) terrorisiert: Brückner diagnostizierte vor langem schon die „Rückkehr der Gewalt“ in die Regelung der zwischenmenschlichen Beziehungen (2). Sie ist in allen Bereichen zu beobachten: von der Gewalt gegen andere, Schwächere, als Schwächere oder als Außenseiter Stigmatisierte (Aktionen gegen Hartz IV-Bezieher, gegen Geflüchtete) bis hin zu vom Staat offiziell als „terroristisch“ bezeichneten Anschlägen.

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