Revolution und Revolte – Gedanken zum Widerstand

Neue Debatte

Gedanken und Handlungen der Revolte ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der abendländischen Kultur – das beschreibt und erörtert Albert Camus in seinen Essays »Der Mensch in der Revolte«.

Von den Söhnen Kains über Nietzsche bis hin zu revoltierenden Formen in Kunst und Literatur reicht die Spanne der einer absurden Erfahrung entsprungenen Lebensäußerungen.

Doch war das schon Revolution? – Nein, eben nicht. Es war nur Revolte. Revolte gegen eine Welt, in der den Protagonisten ein menschliches Leben unmöglich erschien.

Warum dann aber keine Revolution? – Nun, eben weil genau darin eine gehörige Maßlosigkeit läge, aus seinen Mitmenschen Mitstreiter machen zu wollen, denen man dann dieselben Motive, die man bei sich selbst antrifft, unterstellt.

Indessen nützt es ja nichts, das Große zu wollen und zu scheitern, dann aber im Kleinen und für sich nichts zu erreichen. Luftschlösser und Größenwahn haben noch keinem gedient. Doch das scheint…

Ursprünglichen Post anzeigen 262 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s