Matthias Platzeck: Dann wirft man mir wieder vor, dass ich mit RT und Sputnik rede

von sputniknews (herzlichen Dank sagt MoshPit!)

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„Russland und der Westen – Politische und wirtschaftliche Wege aus der Krise“ – so lautete das Motto der hochkarätig besetzten russisch-deutschen Konferenz „Potsdamer Begegnungen“ am 22. und 23. Juni in Berlin. In Deutschland ging das Medieninteresse dafür gen Null.

Im Hotel Titanic am Berliner Gendarmenmarkt trafen sich für zwei Tage hochrangige Vertreter aus Kultur, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft Russlands und Deutschlands zu den Potsdamer Begegnungen. Die Organisation übernahm das Deutsch-Russische Forum. Dessen Vorsitzende, der ehemalige SPD-Chef Matthias Platzeck, zeigte sich zufrieden mit dem Konferenzverlauf und der Offenheit des Dialogs.

„Das Besondere an den Potsdamer Begegnungen ist, dass man versucht, voneinander etwas für das eigene Weltbild zu lernen. Es geht nicht darum, sich gegenseitig die Sünden vorzuwerfen.“

Die russischen Teilnehmer sahen das ähnlich. Prof. Dr. Alexej Gromyko, Direktor des Europa-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften bestätigte:

„Ich halte die Potsdamer Begegnungen für eine der wichtigsten Plattformen für die deutsch-russischen Beziehungen, wo man mit Spezialisten von hohem Niveau sprechen kann, die aus allen möglichen Fachrichtungen kommen. Man kann offen und ehrlich sprechen und muss keine Angst haben, verschiedener Meinung zu sein. Das schafft eine Atmosphäre der Ehrlichkeit, die wiederum zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis führt und zur Herausarbeitung gemeinsamer Positionen, die die Potsdamer Begegnungen an das politische Establishment unserer Länder weitergeben können. „

Dem stimmte auch der ehemalige deutsche Botschafter in Russland Ernst-Jörg von Studnitz zu: „Bei den Potsdamer Begegnungen wird mit offenen Karten gespielt, da hält sich niemand zurück. Formate wie die Potsdamer Begegnungen, der Petersburger Dialog oder das Städtepartnertreffen jetzt in Krasnodar mit 700 Teilnehmern und den beiden Außenministern Gabriel und Lawrow sind außerordentlich wichtig für den politischen Dialog zwischen Russland und Deutschland.“

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