Ausge-Kohlt! Was bleibt sind die „Kohl Protokolle“.

lupo cattivo - gegen die Weltherrschaft

Die europäische Trauerfeier zu Helmut Kohls Beerdigung hat die Erwartungen übertroffen.
Und sie sorgte für einen Moment der Selbstbesinnung eines ganzen Kontinents,
berichtet die FAZ.

Soldaten tragen den Sarg mit Helmut Kohl aus dem Speyerer Dom. Dazu erklingt Händels Trauermarsch.

Es waren insbesondere zwei Ansprachen, die dem Mysterium, das am Ende jeder Mensch darstellt, zu Leibe rückten: 

Jean-Claude Juncker, der die protokollarische Verlegenheit handstreichartig in Luft auflöste –„Diese Feier ist nicht nicht-deutsch, sondern europäisch, also auch deutsch“ –, verlangte als „Freund, der Kommissionspräsident wurde“ (und nicht etwa umgekehrt), von diesem „Nachkriegsgiganten“, im Himmel nicht gleich wieder einen CDU-Ortsverein zu gründen, sondern sich gewissermaßen auf seinen Lorbeeren auszuruhen, „in ewiger Ruhe“.

Und Bill Clinton war dankbar für die von Kohl, der ja noch lieber gegessen habe als er selbst, gewährte „Möglichkeit, an etwas mitzuwirken, das über uns hinausweist“.

Michael Winkler meint in seinem bekannten Tageskommentar:„… Helmut…

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