Berlin: Nach Drohungen der Antifa muss von Juden betriebener Buchladen schließen

philosophia perennis

(David Berger) Wie die „Welt“ gestern berichtete, muss ein von zwei Israelis geführter Buchladen in Berlin Neukölln schließen. Die Ursache: Die Bedrohungen der Antifa wurden zu gefährlich, deren Boykottaufrufe waren zu erfolgreich.

Kurz fasst die „Welt“ den Vorgang zusammen:

„Ein Konzeptbuchladen, den zwei junge Israelis betreiben, macht dicht, weil er Anfeindungen von der Antifa ausgesetzt ist. Weil er finanzielle Einbußen hat, die er nicht mehr auffangen kann. Und wohl auch, weil die Sicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Die Besitzer des Topics wurden, vor allem im Internet, monatelang bedroht, beschimpft und in die Nähe von Nazis gerückt.“

Und weiter: „Die Enkel von Holocaustüberlebenden werden in Berlin von wild gewordenen Antideutschen vertrieben …“

Woher kommt der Nazivorwurf denn nun genau? Der Buchladen war schlicht zu freigeistig und zu sehr auf Kommunikation bedacht.

Freiheit, Diskurs, humanistische Bildung, Debatte, Alteritätskompetenz: Alles Eigenschaften, die einem in den Augen der Antifa und ihrer heimlichen Sympathisanten heute…

Ursprünglichen Post anzeigen 302 weitere Wörter

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