Wer ist schuld am Einwanderungsfiasko? Jetzt will es keiner gewesen sein!

philosophia perennis

Martin Schulz will die anhaltende Migrationskrise wieder zum Thema im Wahlkampf machen. Die Union ist verärgert. Die Folge: ein Schauspiel, das an Lächerlichkeit nicht zu überbieten ist. Ein Gastkommentar von Sandro Serafin

Überraschend war es allemal, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz vor einigen Tagen in der „BILD am Sonntag“ mit Blick auf die sich zuspitzende Lage auf dem Mittelmeer von einer „hochbrisanten“ Situation sprach und damit die Flüchtlingsproblematik nach langer Zeit wieder zum Thema des Wahlkampfes machte.

Denn: Es war nicht zuletzt auch seine Partei gewesen, die das Migrationsproblem noch in den letzten Wochen – freilich aus Angst vor einem Wiedererstarken der AfD – notorisch verschwiegen hatte.

Nun wirft Schulz der Kanzlerin vor, 2015 einen Alleingang „ohne Absprache mit unseren Partnern in Europa“ gestartet zu haben. Migranten seien damals „weitgehend unkontrolliert“ nach Deutschland gekommen. Das Geschehene drohe sich nun zu wiederholen.

In der Kanzlerfraktion lässt man das nicht auf sich sitzen. Für die Union holt CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer

Ursprünglichen Post anzeigen 264 weitere Wörter

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s