„Toxic Comments“: Wie Google unser Denken unauffällig verändern will

philosophia perennis

(Marilla Slominski/Jouwatch) Mit seinem neuen Service Perspective bietet Google eine Möglichkeit, mit der insbesondere Nachrichtenwebseiten Kommentare von Lesern auf ihre „Giftigkeit“ prüfen können. Macht man die Probe aufs Exempel, kommt dabei aber eine eher ganz neue Form von Zensur und Gedankenkontrolle heraus, ganz im Sinne des „Weltverbesserers“ Google und seiner an diesem Experiment beteiligten Partner Wikipedia, The New York Times, The Economist und The Guardian.

Google versteht unter den sogenannten „toxic comments“ Kommentare, die Diskussionen stören sollen und andere Nutzer beleidigen oder mobben. Das Programm liefert mit Hilfe künstlicher Intelligenz für einen übermittelten Kommentar den Punktwert der Giftigkeit.

Neue Kommentare werden mit Mustern in der Datenbank verglichen, dann wird ein Artikelwert zwischen 0 und 100 ermittelt. Je höher der Wert, desto „toxischer“ ist ein Kommentar demnach. „Die Software lernt ständig dazu“, sagt Jared Cohen, Chef der Entwicklerfirma Jigsaw.

Auf der Seite Perspective kann jeder den neuen Service…

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