Wie die M-Medien sich selbst munter demontieren

Jürgen Fritz Blog

Ein Gastbeitrag von Alexander Wendt

Es gibt Menschen und auch Institutionen, die verfügen über die besondere Gabe, sich selber vollkommen demontieren zu können. Eine Tragödie? Nein, das nicht, meint Alexander Wendt. Aber großes, fast schon grimmepreisverdächtiges Theater.

Ein „Sexismusopfer“, welches selbst sexistisch agiert?

Vor einigen Tagen begab sich in Berlin Ungeheurliches: Die Berliner Staatssekretärin für internationale Beziehungen Sawsan Chebli sollte ein Grußwort für die Jahreskonferenz der Deutsch-Indischen Gesellschaft (DIG) halten. Der Vorsitzende der Gesellschaft und Botschafter a. D. Hans-Joachim Kiderlen erkannte die Beamtin offenbar nicht. Jedenfalls sagte er: „Die Staatssekretärin ist noch nicht da. Ich würde sagen, wir fangen mit den Reden dennoch an.“ Als Chebli sich von ihrem Platz aus meldete und mitteilte, sie sei doch anwesend, antwortete Kiderlen, er habe keine so junge Frau erwartet. „Und dann sind Sie auch noch so schön.“ Jedenfalls wissen wir das alles von Chebli, die ihr Trauma in einem Facebook-Eintrag unter der…

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