Die zwei Gesichter der EU und ihre gespaltene Zunge

Jürgen Fritz Blog

Ein Gastbeitrag von Petr Bystron

Kurz nach dem Brexit empfing Jean-Claude Juncker schottische Regierungsmitglieder in Brüssel, nachdem diese den Wunsch geäußert hatten, in der EU bleiben zu wollen. Hier waren die Unabhängigkeitsbestrebungen der Europäischen Union also sehr genehm. Ganz anders aber im Fall von Katalonien. Verfolgt die EU in Wahrheit mit fadenscheinigen Argumenten imperiale Ziele?

Spricht die EU mit gespaltener Zunge?

Die Katalonien-Krise offenbart, wie widersprüchlich die EU mit Unabhängigkeitsbestrebungen umgeht. Während der Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nach dem Brexit eine mögliche Abtrennung Schottlands von Großbritannien befürwortet, spricht er sich im Fall Kataloniens für das genaue Gegenteil aus. Hier wird deutlich: Die EU verfolgt rücksichtslos das Ziel, ihre Machtstrukturen zu festigen und ihre Einflusssphäre zu erweitern.

Mit welch fadenscheinigen Argumenten diese Ziele verfolgt werden, belegt das Agieren Junckers in der Katalonien-Krise. Kurz nach dem Brexit empfing Juncker schottische Regierungsmitglieder in Brüssel, nachdem diese den Wunsch geäußert hatten, in der EU bleiben…

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